TG Energie Berlin: Erste Verhandlungsrunde

Am 3. Juni 2026 ist die erste Verhandlungsrunde für die Tarifgemeinschaft Energie Berlin gestartet. Zum Auftakt hat ver.di die Forderungen der Beschäftigten ausführlich begründet.

Im Mittelpunkt stand dabei die Leistung der Kolleginnen und Kollegen: Sie sorgen jeden Tag und rund um die Uhr dafür, dass Berlin zuverlässig mit Energie versorgt wird. Auch in besonderen Belastungssituationen – etwa nach den zurückliegenden Anschlägen – haben die Beschäftigten Verantwortung übernommen, schnelle Lösungen gefunden und gezeigt, wie wichtig ihre Arbeit für die Stadt ist.

Diese Leistung verdient Anerkennung. Wenn die Unternehmen zurecht stolz auf ihre zuverlässigen und engagierten Beschäftigten sind, muss sich diese Wertschätzung auch konkret zeigen – auf dem Lohnschein.

Modernisierung des Manteltarifvertrags bleibt Thema

Neben der Entgeltforderung ging es in der ersten Runde auch um die laufenden Gespräche zur Modernisierung des Manteltarifvertrags. Diese Gespräche bleiben herausfordernd. Klar ist: Hier braucht es mehr Tempo, damit für die Beschäftigten sichtbare Verbesserungen erreicht werden können.

Nach einem konstruktiven Austausch über mögliche Lösungsansätze wurde die Verhandlung vertagt. Die Gespräche werden am 15. Juni 2026 in der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifgemeinschaft Energie Berlin fortgesetzt.

Mitgliedschaft bleibt entscheidend

Schon jetzt zeigt sich: Eine starke ver.di-Mitgliedschaft ist und bleibt entscheidend – für die laufenden Verhandlungen und für künftige tarifliche Verbesserungen.

Die Tarifkommission bittet die Beschäftigten deshalb um Rückmeldung: Was bedeutet Wertschätzung für euch konkret? Welche Erwartungen habt ihr an die Arbeitgeberseite? Sprecht dazu gerne eure Vertrauensleute an und bringt eure Perspektive ein.

Gemeinsam machen wir deutlich: Gute Arbeit braucht faire Anerkennung.