Hamburger Energienetze: Tarifforderung beschlossen

Breite Beteiligung – klare Rückendeckung

Die Tarifkommission hat am 26. Februar 2026 nach intensiven Beratungen die Forderung für die anstehenden Entgeltverhandlungen beschlossen. Grundlage waren die Analysen aus euren Betrieben sowie die Ergebnisse unserer Tarifbefragung.

Über 2.300 Kolleginnen und Kollegen haben sich beteiligt. Dafür ein klares Dankeschön.

Das Ergebnis ist eindeutig: Eine breite Mehrheit hält die aktuellen tariflichen Forderungskorridore in der Energiewirtschaft für angemessen. Mehr als zwei Drittel sprechen sich zudem für ein Extraplus für besonders belastete Gruppen aus.

Unsere Forderung

Wir fordern ab dem 1. April 2026 bei einer Laufzeit von 12 Monaten:

  • + 6 % mehr Entgelt auf die Vergütungsgruppen

  • Überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie Verbesserungen der Ausbildungsbedingungen

  • Schichtdienst und Rufbereitschaft finanziell attraktiver gestalten

Damit setzen wir ein klares Signal: Gute Arbeit in der Energiewirtschaft braucht eine spürbare tarifliche Weiterentwicklung.

Kein Selbstläufer – wir sind vorbereitet

Die anstehenden Tarifverhandlungen werden kein Selbstläufer. Sollte es notwendig sein, sind wir bereit, den Druck zu erhöhen.

Die Ergebnisse der Befragung geben uns dafür Rückenwind: Über 80 % der Teilnehmenden sind bereit, sich an Arbeitskampfmaßnahmen zu beteiligen.

Das ist ein starkes Zeichen der Geschlossenheit.

Auftakt am 23. März

Die erste Verhandlungsrunde findet am 23. März 2026 bei den Hamburger Energienetzen in Bramfeld statt.

Jetzt kommt es auf uns alle an.
Unsere Stärke entsteht dort, wo wir gemeinsam handeln.